Paysex – Was ist das?

In Europa ist Paysex häufig nachgefragt. Besonders beliebt ist dabei Deutschland. Schon die Inlandspresse bezeichnete das Land als Bordell der Welt. Grund ist die damalige Einführung eines sehr liberalen Prostitutionsgesetzes, mit dem die käufliche Liebe –Paysex- legalisiert wurde. Das hatte zur Folge, das viele Männer aus den umliegenden Ländern nur aus einem Grund nach Deutschland reisen. Und das Angebot im Bereich der käuflichen Liebe hat sich in den letzten Jahren stark erweitert. Wer lustvoll ohne Reue genießen möchte, findet eine enorme Vielzahl von Betrieben, Agenturen und sonstigen Angeboten im Paysex. Welche das im Einzelnen sind, haben wir nachfolgend einmal kurz ausgeführt.

Paysex: Clubs und mehr

Im Bereich der käuflichen Liebe sind auffallend viele Clubs zu finden. Dazu gehören zu einem Swinger Clubs aber auch Saunaclubs. Besonders in dem Bundesland Nordrhein Westfalen ist eine große Ansammlung zu finden. Beliebt sind dort Angebote wie beispielsweise der Saunaclub Düsseldorf. Letztere unterteilen sich in den normalen Saunaclub bis hin zum FKK-Club. Der FFK-Club hingegen ist meistens nur ein Marketinggag, wobei in einigen guten Häusern das FKK tatsächlich gelebt wird. Die dortigen Frauen sind komplett nackt, während in einem normalen Saunaclub die Damen teilweise bekleidet herumlaufen. Was einem besser gefällt, ist am Ende eine persönliche Geschmackseinstellung. Paysex im Saunaclub bedeutet eine Kombination aus Wellness und Sex. Sauna, Pool, Massage, Entspannung, alles das kann in den Clubs genutzt werde. Die Eintrittsgebühr für einen Tag beträgt zwischen 60 – 100 Euro. Teilweise gibt es je nach Saunaclub auch Schnupperpreise für 1 – 3 Stunden. Im Club selbst kann dann auf Wunsch auch die Leistung einer Dame in Anspruch genommen werden. Diese liegen bei etwa 50 Euro pro 30 Minuten. Meistens lassen sich gepflegte Zimmer in dem Club selbst vorfinden, die für ein sexuelles Abenteuer genutzt werden können. Kombiniert wird dieser Paysex zusätzlich mit leichten Speisen und leckeren Getränken, oft sogar im Eintrittspreis enthalten.

Daneben gibt es noch den reinen Swinger Club, auch eine Form beim Paysex. Allerdings wird hier erwartet, dass der Mann mit seiner Partnerin kommt und so gemeinsam mit anderen anwesenden schwingt. Wer Single ist, kann sich auch beim Escort für den Swinger Club Besuch eine Dame buchen. Singles sind jedoch generell in den Swinger Clubs (zu hoher Männerüberschuss) unbeliebt und werden oft abgewiesen. Eine bestimmte Kleiderordnung ist ebenfalls einzuhalten. Übrigens sind die meisten Clubs heute sehr modern eingerichtet und haben sich auf das junge Publikum eingestellt.

Paysex: Bordelle und Laufhäuser

Doch kommen wir wieder zurück zum klassischen Paysex Bereich. Dazu gehören Laufhäuser, die billige Variante, wo sich Männer über die verwinkelten Flure die Frauen an den Türen für ein Abenteuer aussuchen können. Wer etwas mehr beim Paysex wünscht, wird ein Bordell aufsuchen, wo ein wenig mehr Diskretion gewahrt wird. Die schnelle Nummer (Oral ab 15 Minuten) ist bei beiden Variationen möglich. In größeren Städten gibt es mittlerweile schon 24 Stunden Häuser. Eine Reservierung ist in der Regel bei diesem Paysex nicht erforderlich.

Escort als Paysex

Escort ist die elegante Form beim Paysex. Eher etwas für Genießer, die über das nötige Kleingeld verfügen. Hier geht es nicht unbedingt nur um Sex, sondern auch um Gefühle, Zweisamkeit und Nähe, die mit Erotik und Begleitungen kombiniert werden können. Fast immer sind die Frauen im Escort ab 2 Stunden zu buchen. Als Geliebte auf Zeit kommen sie dann entweder direkt in das Hotel (Hotelbesuch) zum Kunden oder besuchen diesen in der Wohnung (Hausbesuch) bzw. am Arbeitsplatz (Bürobesuch).

Individuelle Absprachen sind im Escort möglich. Wer das notwendige Kleingeld für so ein Treffen aufbringen kann, wird mit dieser Paysex Art sicherlich die Schönste finden.

Abseits vom Paysex

Auch andere Variationen bieten sich an. Hier wäre zum Beispiel das Casual Dating zu erwähnen. Mann und Frau treffen sich dabei ohne finanzielle Interessen für sexuelle Abenteuer. Partner dafür sind meistens über spezielle Casual Seiten zu finden, die allerdings eine monatliche Gebühr erfordern oder den Kauf von Credits, die dann bei den einzelnen Kontakten eingesetzt werden können.

Neben dem Casual Date gibt es noch die Möglichkeiten über private Kleinanzeigen. Auch hier lassen sich erotische Treffen vereinbaren. Bekannt dafür in Deutschland ist zum Beispiel Markt.de. Viele Hobbyhuren inserieren dort und bieten für Taschengeld ein wenig Zärtlichkeit. Auch eine Art von Paysex, die in Deutschland gerne genutzt wird. Alternativ dazu lassen sich auf Facebook geschlossene Gruppen finden, die ebenfalls solche privaten Kontakte ermöglichen sollen. Generell gestaltet sich der Kontakt aber als schwieriger, als wie bei einer Escort Agentur oder bei einem Besuch im Bordell.

Kondom Pflicht in Deutschland

Wer übrigens die Leistungen einer Prostituierten in Deutschland in Anspruch nehmen möchte, kann das vollkommen legal. Vorausgesetzt, die Person ist mindestens 18 Jahre als und geht der Tätigkeit freiwillig nach. Allerdings muss beim Paysex ein Kondom verwendet werden. Diese kuriose Regelung gibt es seit Mitte 2017. Das gilt nicht nur für den vaginalen Akt, sondern auch für die orale Befriedigung. Dennoch werden in Deutschland beim Paysex auch immer wieder AO Angebote zu finden sein. Dabei geht es vor allem um Sex ohne Kondom, speziell auch beim vaginalen Sex. Hierbei sollte jedoch immer Vorsicht gelten. Zu einem ist das in der Prostitution nicht erlaubt und zum anderen bleibt der Gesundheitszustand des Sexpartners zunächst zweifelhaft. Beim Paysex sollte daher besser ein Kondom verwendet werden.